Bürgeraktion um Corona in Bad Reichenhall - Tag der Freiheit - Querdenken

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Anspruch

436 Seiten lang ist das Vertragswerk zwischen Bundesregierung und SAP sowie der Telekom-Tochter T-Systems zu Entwicklung und Betrieb der Corona-Warn-App. Die vertraulichen Dokumente liegen dem Handelsblatt vor und beinhalten eine Vielzahl bislang nicht bekannter Informationen. Dazu zählen auch die technischen Annahmen, unter denen die App entwickelt wurde – die Rede ist von 25 Millionen Nutzern und bis zu 10.000 Infizierten täglich. (19.8.20).

Das textlich anspruchsvolle Vertragswerk verdeckt nicht die Dummheit der Autoren: In den Verträgen ist unter anderem aufgeführt, unter welchen Annahmen zum Datenfluss die Telekom ihren Teil der Technologie entwickelt hat. Das Unternehmen geht demnach von 25 Millionen Nutzern aus – also rund 30 Prozent der deutschen Bevölkerung. Im Vorfeld war viel darüber spekuliert worden, wie viele Nutzer es braucht, damit die App einen Nutzen haben würde. Einige Kommentatoren hatten dabei immer wieder 60 Prozent der Gesamtbevölkerung als Minimum genannt. -> also ca. 50 Millionen!!!

Wirklichkeit

1.679 User haben eine Tele-Tan erhalten, um damit verifiziert mitteilen zu können, daß sie positiv getestet seien. Gemessen an der Zahl der Downloads sind das 0,01%. Nun haben aber ganze 222.248 User sich bei den Hotlines gemeldet, entweder um sich zu registrieren oder weil irgendetwas nicht funktioniert. Damit ist das die maximale Zahl der wirklich eingesetzten Apps. Sie macht 1,3% der Downloads aus. Wer von den 1.679 Benachrichtigten wirklich die App zur Warnung seiner Kontakte nutzt, weiß kein Mensch. Wie damit "die Arbeit der Gesundheits­ämter unterstützt" werden soll, ebenso wenig.
Für heute behauptet das RKI 230.048 kumulierte "Fälle". 0,7% würden damit auf die per App erkannten entfallen. Wahrlich eine Erfolgsgeschichte! Der Spaß kostet dutzende Millionen Steuergelder. Sie fließen erfolgs­unabhängig an SAP und Telekom.   (08/2020)

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