Bürgeraktion um Corona in Bad Reichenhall - Tag der Freiheit - Querdenken

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19.9.20  - Rathausplatz Bad Reichenhall - 11:30 - Freiheit versus und oder Corona

Dazu Aufzeichnung im Westfernsehen:
Anmoderation 00
Martin 1:34
Athanasios 19:47
Moni 20:34
Felicitas 23:57
Athanasios 57:30
Matthias A. 58:58
Athanasios 1:13:49
Angelika 1:14:46
Athanasios Abmoderation 1:25:56

Corona als Gesundheitsfetisch

Das Verhältnis zwischen Freiheit und Gesundheit hat sich aktuell in eigenartiger Weise auf Gesundheit fokussiert. Während es in früheren Zeiten durchaus üblich war, dass man für die Freiheit gestorben ist, sei es dass Völker in den Krieg zogen, aber auch bis heute, wo einzelne für die Organisation von Demonstrationen gegen die herrschende Politik gehängt geköpft wurden.

Wir haben Untersuchungen, wonach zwischen obersten und untersten Schichten zehn Jahre Unterschied in der Lebenserwartung liegen, wonach Schichtarbeiter acht Jahre weniger als der Durchschnitt erleben – das sind Millionen Tote, die wir in Kauf genommen haben. An den nicht nur geduldeten Konsum von Bier und Nikotin erinnere ich mal nur. 

Da ist es schon ziemlich eigenartig, wenn ein schmaler Ausschnitt des Sterbegeschehens, 9.500 Corona-Tote also 1% von jährlich in D ca. 950.000 Verstorbenen in den absoluten Fokus der Politik eintritt. Plötzlich fühlt sich jeder in einer Risikogruppe, Corona wird zum Fetisch. Alle politischen Entscheidungen – eine Vielzahl betreffen Freiheitsrechte – werden einer einzigen bestimmten gefahrgeprägten Sichtweise untergeordnet.

Die Bevölkerung wird mit täglichen Meldungen in eine Bedrohungslage getriggert, die objektiv nicht nachvollziehbar ist. Da ist die Rede von einer Erkrankung "Covid-19" verursacht durch ein Virus "Sars-Cov2". Untersuchungen ergeben allerdings keine Bedrohung für jeden, sondern eine Sterblichkeit, deren Verteilung ziemlich entlang der üblichen Verteilung geht.

In der Regel werden vor dem Tod in den allermeisten Fällen kombinierte schwere Erkrankungen der Lunge behandelt – eine Untersuchung spricht nur von 6% „reine“ Covid-Fällen,  die anderen Verstorbenen hatten zudem weitere Erkrankungen wie Diabetes oder Bluthochdruck oder Herzinsuffizienz, was auch immer. 

Die Diagnose der Erkrankung geschieht mit einem sogenannten PCR-Test. Anders als z.B. bei Fieber wird nicht das Phänomen direkt gemessen. Hühnerstallbeispiel. Man kann sich vorstellen, dass dieser Test an vielen Stellen unbestimmt ist, also Fehler entstehen, wonach man mit den hier verwendeten Tests zwar mit lt. Faktencheckern "nur geringen Fehlern" rechnen muss, aber das sind dann 0,6 bis >2 %. Daraus ergibt sich, dass bei 1000 Tests 6-20 Personen im Sprachgebrauch der Medien krank /infiziert sind, aber keine wirkliche Infektion vorliegt.

Ich erinnere an die Quarantäne-Ketten, die mit einem solchen Befund verbunden werden. Um diese Problematik zu illustrieren folgende Grafiken, die sich in den Veröffentlichungen des RKI begründen. Wie ist die Datenlage?

Oben sehen Sie die zunehmende Zahl der Tests und fast proportional die entsprechende Entwicklung von „Fällen“.

Relativiert man auf 100.000 Tests, sieht man, wie sich das Problem bagatellisiert.

Es ist zu beachten, dass die bedrohlichen Angaben 7-Tage-Inzidenz mit dem Kriterium <50 sich auf Infizierte pro 100.000 Einwohner bezieht, die oben angegebene Relativierung (auf die Anzahl der durchgeführten Tests) nicht enthalten.

Es ist unstgrittig: Je mehr Tests durchgeführt werden, desto mehr positive Ergebnisse sind allein aufgrund von Messfehlern zu erreichen. (Drosten schwurbelt irgendwo, man könnte den Fehler unter Null drücken).

Als andere empirische Bestätigung gegen die bedrohliche Lage finden wir: Es liegt nun ein neuer Monatsbericht des RKI zur epidemiologischen Lage der Atemwegsinfektionen in Deutschland auf der Basis des Sentinel-Überwachungssystems vom 8. August bis 4. September vor. Es bleibt dabei: Die harten Endpunkte sprechen eindeutig gegen das Vorliegen einer außergewöhnlichen Situation.

Natürlich gibt es schwere Krankheitsverläufe, aber das Risiko, davon betroffen zu sein, ist gering. Die Gefahr für die Allgemeinheit wird in den Medien maßlos überbetont! 

Mangels konkreter massenweise auftretender Phänomene wird die Öffentlichkeit mit immer neuen Berichten von Superspreadern aufgescheucht. Zuletzt forderte unser Innenminister wieder mal im Fall Garmisch Partenkirchen martialische “Konsequenzen für die Superspreaderin. Eine infizierte Frau hat die Corona-Fälle in Garmisch-Partenkirchen sprunghaft ansteigen lassen." Etwas sediert berichtet die Tagesschau: "Bekannt wurde außerdem, dass die Frau am Dienstagabend keineswegs auf "Kneipentour" war, wie Behörden, Politiker und Medien bis heute schreiben, sondern in einem Lokal. Zudem dürfen reine Bars, Kneipen und Betriebe des Nachtlebens in Bayern noch gar nicht öffnen.“ Millionen Menschen haben inzwischen die Erfahrung gemacht: Das Narrativ von Superspeader-Ereignissen ist verlogen.

Ich verweise auf Singapur und andere maskentragende Völker, deren "zufällige“ Spreading-Ereignissen. trotz App und autoritärer Politik nicht viel systematisch erreicht haben. Auch die viel beworbenen Corona-Apps beschäftigen Millionen Menschen völlig unsinnig. Übersicht zu div. Maßnahmen.

Wir werden mit einem an sich unlogischen – eigentlich vor allem die Kritik immunisierenden Denkmodell blockiert, dem Präventionsparadoxon. Demnach kann man nicht feststellen, was gewesen wäre, wenn gewisse Eindämmungsmaßnahmen also der Lockdown nicht statt gefunden hätten. Der Begriff entlarvt sich als regierunspropaganda um Schuld u. Haftungsfragen zu vermeiden.  Aber man kann, denn der Verlauf der Infektionsausbreitung, passt nicht zum Verlauf der Maßnahmen, und die Performanz der Maßnahmen – sowohl international verglichen als auch auf das Nord-Süd Gefälle angewandt als auch auf Details – ich erinnere, wie Demonstranten vorgeworfen wird, Abstand und Maskenpflicht nicht einzuhalten – während danebem in 100facher Überzahl das Leben tost!

Wenn aktuell tatsächliche Erkrankungen sich wieder häufen, ist das zunächst mal wegen der Jahreszeit bedingt. Auf die Unschärfe der Covid-Diagnose als Todesursache habe ich oben hingewiesen.

Jedem der Ohren hat zu hören und Augen zu sehen muss auffallen, dass in vielen Ländern die Argumentation mit einer gesundheitlichen Bedrohung, die Einschränkung vor allem politischer Bewegungsfreiheit parallel geht, mit politischen Interessen. Das ist da Aussicht auf Punkte in der Bewerbung um die deutsche Kanzlerschaft, das sind dort Aussichten, die verschiedenen Oppositionen auszuschließen.

Wenn z.B. Australlien mit insgesamt 844 Toten, 25,5 Mio‚ Einwohnern total zu macht, Organisatoren von Protestveranstaltungen ins Gefängnis steckt, dann sollte es doch klingeln. Ich glaube daran, dass die Polizei und das Militär nicht bereit sein werden, sich gegen ihr Volk zu aktivieren. Wenn ich mir die martialische Ausstattung der Polizei bei unseren Demonstrationen und Clips einzelner Verhaftungen so anschaue, komme ich immer mehr ins Zweifeln.

Recht auf körperliche Unversehrtheit bedeutet nicht, 100%-Garantie nicht an Corona zu sterben! Ich habe allen Respekt vor der Angst von meinen Mitbürgern. Ich akzeptiere aber nicht, wenn diese Angst nicht in eine Risikoabwägung aller möglichen Risikiken einmündet. Wir können auf diesem 'Feld nicht den Tod an sich bekämpfen.

Und ich kann es gar nicht akzeptieren, wenn Politiker und vielleicht andere Interessengruppen diese Angst zum Aufbau ihres Ansehens und ihrer Macht aufbauen. Hbinweis auf die aktuelle Presse.

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