Bürgeraktion um Corona in Bad Reichenhall - Tag der Freiheit - Querdenken

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15.8.20 - Kundgebung Rathausplatz Bad Reichenhall - 11:30 - Corona: Notstand & Widerstand!

Hier zum Youtube-Video der Veranstaltung.
Texte der Redebeiträge soweit eingereicht unten.

Athi  Anmoderation   00
Martin 03:06
Dieter 23:10
Athi / Glocken 30:02
Walter 31:43
Robert 38:21
Christoph 54:45
Athi1:03:34
Matthias 1:05:12
Florian 1:12:02
Athi 1:21:28
Alfred 1:22:33
Daniel 1:30:01
Martin 1:36:30
Die Gedanken sind frei 1:41:15
Athi 1:43:39
Alfred 1:51:49
Andrea 1:52:19
Daniel1:54:14
Athi Abmoderation 1:55:21

Textbasis Martin Schön:

Am 25. März 2020 hat der Bayerische Landtag unter dem Eindruck einer pandemischen Krise das Bayerische Infektionsschutzgesetz (BayIfSG) beschlossen.  Dieses gibt der Staatsregierung die Möglichkeit, den Gesundheitsnotstand auszurufen, wenn eine übertragbare Krankheit im Sinne des Infektionsschutzgesetzes in der bayerischen Bevölkerung so zahlreich oder in so schwerer Ausprägung auftritt oder aufzutreten droht, dass die Versorgungssicherheit durch das öffentliche Gesundheitswesen ernsthaft gefährdet erscheint. Im Sinne einer effektiven parlamentarischen Kontrolle erhält der Landtag ausdrücklich die Befugnis, jederzeit das Vorliegen eines Gesundheitsnotstandes zu prüfen und dessen Aufhebung zu erklären. Damit wurden wesentliche Freiheitsreche unseres Grundgesetz eingeschränkt.

Das Grundgesetz steht für Freiheit, Freiheit ist die Regel, ihre Einschränkung ist die Ausnahme – und daher begründungsbedürftig. Freiheitseinschränkende Maßnahmen müssen notwendig, angemessen und geeignet sein, sie müssen das gelindeste Mittel sein. Und sie müssen regelmäßig, täglich geprüft werden.

Mitte März wurden uns überfüllte Kliniken bis zum Monatsende prognostiziert. Wir wurden überschüttet mit exponentiell hochgerechneten schwer Kranken und Millionen Toten. Wir verengten nach dem Nichteintreffen der Prognose sukzessive die Ziele. Zuerst ging es um flatten the curve. Dann standen die eilig errichteten Notkrankenhäuser leer, Beerdigungsunternehmen forderten Stütze, Hammer and Dance hieß es nun.

Alle pessimistischen Vorhersagen sind im Verlauf eines halben Jahres nicht eingetreten. Wir hören Tag für Tag von 1.000en Infizierten, das sind Erkrankte, die von einem Test als solche identifiziert – konkret positiv getestet sind. Während Grippekranke notgedrungen zum Arzt gehen, müssen die positiv Getesteten zum Gesundheitsamt und werden in Quarantäne gezwungen. Es gibt jedenfalls keine durch Corona bedingten Massenerkrankungen oder gar Übersterblichkeit in Deutschland. Und der aktuelle Alarmismus mit steigenden Zahlen von infizierten Menschen unterschlägt, dass für die überwältigende Mehrheit dieser Infizierten keinerlei gesundheitliche Gefahr droht. Niemals wurden Relationen hergestellt zur Einwohnerzahl, zu früheren Ereignissen, es wurde vor allem nur Panik geschürt.

Das erzielt Wirkungen: Wie stellt sich die Bevölkerung die Pandemie unter dem Eindruck der Zahlenspiele unserer Massenmedien vor? Die durchschnittliche subjektive Wahrscheinlichkeit für eine lebensbedrohliche COVID-19-Infektion wird mit 25,9 Prozent angegeben. Etwa 28 Prozent rechnen mit einem Erkrankungsrisiko von 50 und mehr Prozent. Die tatsächliche Obergrenze des Risikos liegt bei etwa 0,6 Prozent. Das lebensbedrohliche Covid-19-Erkrankungsrisiko wird – soweit sich das auf Grundlage der heutigen wissenschaftlichen Erkenntnis sagen lässt – stark überschätzt.

Gestern verstarben in Deutschland 4 Menschen an bzw. mit einem bis zu vier Wochen vorausgegangenem positiven Test „an Corona“ ca. 2.700 aus anderen Gründen.

(Diese Grafik und analoge Grafiken finden Sie, wenn Sie in dieser Corona-Länderübersicht vom worldometer in der Tabelle aller Länder auf ein Land klicken und ganz nach unten blättern. In der Länderübersicht können Sie im Kopf der Tabelle klicken und erreichen so eine Sortierung - schauen Sie vor allem auf Quoten, also Bezüge auf 1 Mio Einwohner - Checken Sie so im Verhältnis zu Test/1 Mio auch die anderen Zahlen.- Behalten Sie im Hinterkopf, dass wir grob mit 1% Sterblichkeit pro Jahr rechnen, also 10.000 /a auf 1 Mio Einwohner -  JA ABER USA, Afrika, Mexiko, Lombardei
->allgemeine Übersichten und Fakten /   

Die Pandemie verläuft in allen Ländern trotz unterschiedlichster Maßnahmen bezüglich der Toten ähnlich, zeitlich versetzt. Wir haben die Epidemie also runter gehämmert und würden beim aktuellen Tempo rechnerisch mehr als ein Lebensalter benötigen, bis es jeder Deutsche einmal gehabt hat. Und nun tänzeln wir mit Tiefststand an Todesfällen und wenig ausgelasteten Intensivstationen gen Impfung.

Das, und nicht blindwütiges, ignorantes Leugnen einer tödlichen Gefahr, ist die Situation, in der immer mehr Menschen sich nicht länger mit den Einschränkungen und Regelungen des politisch verfügten, medial massiv unterstützten Notstandsregimes abfinden wollen.

Eigentlich müssen wir feststellen: Gäbe es die moderne molekulare Medizin nicht, mit ihren Genanalysen, Antikörpertests und Referenzlabors, dann hätten wir keine Pandemie. Würden wir Krebszellen diagnostizieren hätten wir schnell 82 Mio Fälle! Es kann schon beeindrucken, mit welcher Präzision das RKI Influenzaviren erfasst und unter allen erdenklichen Aspekten kartografiert. Nur eines bleibt dabei völlig verblüffend: Sämtliche epidemiologischen Parameter jener Influenzawelle 2018 liegen deutlich höher, als sie es bei Coronaviren je waren. Vor allem wenn man bedenkt, dass bei einer Influenza die Infizierten nicht erst mit zweifelhaften Tests gejagt werden müssen, sondern deutlich Erkrankte sich zu Arztbesuchen genötigt sahen.

Wenn das Archiv der Tagesschau nicht trügt, dann hat sie 2018 exakt zwei Mal in ihrer Hauptausgabe um 20 Uhr die damals verheerende Grippe beiläufig erwähnt — und zwar im März, nachdem die Schlacht längst verloren war. Zum Vergleich: Ab 20. Januar 2020 nehmen Tagesschau und Tagesthemen Kurs auf Corona. Obwohl zu diesem Zeitpunkt „nur“ 382 Infizierte und zwei Tote in Fernost bekannt sind, machen die Tagesthemen Corona zum ausführlichen Aufmacher der Sendung.

Für die Einschätzung einer Pandemie ist es grundsätzlich wichtig, genügend große repräsentative Zufallsstichproben der gesamten Bevölkerung mit validierten serologischen Antikörpertests in regelmäßigen zeitlichen Abständen zu untersuchen, um die Dynamik des viralen Geschehens und den Immunstatus der Bevölkerung richtig beurteilen zu können. Die vom RKI Anfang Mai angekündigte repräsentative Zufallsstichprobenuntersuchung der deutschen Bevölkerung steht bis heute aus und wurde bis heute noch nicht begonnen. Die Veröffentlichung einer Münchner repräsentativen Verlaufsstufe, Prospektive COVID-19 Kohorte München (KoCo19),  wird seit Monaten angekündigt und steht aus, sind die Ergebnisse unpassend?

Der Protest gegen die Corona-Maßnahmen bewegt sich in einem sehr schwierigen Umfeld. Der weitaus größte Teil der Bevölkerung – eine Mehrheit - ist durch Corona bisher finanziell nicht oder nur geringfügig betroffen, hat aber Angst um seine Gesundheit. Wer als Masken-Verweigerer sich in öffentliche Verkehrsmittel wagt, bekommt diese Mehrheitsverhältnisse schnell zu spüren.

Merkel & Co, die sich im Februar und März noch gewaltige Fehleinschätzungen und -entscheidungen erlaubten, werden vom Mainstream inzwischen als erfolgreiche Krisenmanager verkauft und finden mit ihrem jetzigen Kurs der "behutsamen Lockerung" große Unterstützungen in der Bevölkerung.

Jedenfalls wird mit den Statistiken über tatsächliche Erkrankungen mit Symptomen klar, die Demonstranten sind nicht nur "irgendwelche Esoteriker", die auf hohem Niveau gegen eine "gefühlte" Einschränkung jammern. Im Gegenteil - wenn die Gefahr, die diese Einschränkungen abwenden soll, irreal oder durch völlig überzogene Corona-Angst getrieben wird, ist die Frage, wer da eigentlich da gerade esoterisch daherkommt.

Die fehlende demokratische Legitimation, nämlich aufgrund von Hypothesen Menschen dauerhaft zu beschränken wird immer mehr zum Problem für die Regierung. Einmal gilt: Mit Angst regiert es sich leichter. Krisen ermöglichen es dem Staat, sich selbst als „hart durchgreifende“ Ordnungsmacht zu positionieren. Dies ist in gesundheitlichen Krisen nicht anders.

Die bisher wachsenden Beliebtheitswerte für Ministerpräsident Söder zeugen davon. Seuchenschutzmaßnahmen erinnern an die Ausrufung von Kriegsrecht. In beiden Fällen herrscht besondere Aggressivität gegen „Abweichler“. Letztlich führen reduzierte Rechte für die Bürger zu ausgeweiteten Rechten der Staatsmacht. Während durch Seuchen bedingter Krisen werden unschuldige Staatsbürger teilweise wie Verbrecher behandelt. Sie müssen sich eine im Grunde entwürdigende Behandlung bieten lassen, die in normalen Zeiten als „No-Go“ gelten würde.

Z.B. die Wirkung der Maske reduziert sich im Feld der Argumente darauf, ein „Mittel der Psychologie der Aufmerksamkeit zu sein“. Masken sind der Versuch die Leute darauf hinzuweisen "Passt auf". Ich möchte die aktuellen Maßnahmen nicht Maßnahmen nennen – es sind tiefste Eingriffe in unsere Grund- und Freiheitsrechte. Es sind subtilste Eingriffe in unsere psychische Organisation nicht zuletzt in das Gesicht, unsere Mimik. Einerseits das böse Ausland, daneben Familie und Freunde werden als Hauptrisiko hochstilisiert - sollen wir diese Kontakte allesamt unterbinden? Die ersten Stellenanzeigen für Betreuung von quarantierten Kindern sind in den Zeitungen. Wie lange wollen wir in einer berührungslosen Gesellschaft leben. So lange wie das Frau Merkel und der Eisenbahnspielende Seehofer es sich vorstellen. Wer bezahlt den Jugendlichen und Kindern ihre verlorene Zeit?

Eigentlich ist die Regierung in einer Bringschuld. Sie müsste beweisen, warum der Salzsstreuer auf dem Tisch nicht mehr auf einer Tischdecke stehen darf, wer hat das festgestellt, wer hat das mit welcher Evidenz behauptet? Wir haben nicht hunderttausende Tote, sondern bisher etwas über 9.000 und täglich noch 2-3.

Aber 1% mehr Arbeitslosigkeit reduziert die Lebenserwartung insgesamt um 3 Monate - wir treiben mit den von Hygienefetischisten verfassten Richtlinien und hypochondren Verbandsfunktionären einseitig betonten Risiken viele Menschen in Armut und schaden der Gesellschaft am Ende mehr als die Pandemie. Wir sprechen weltweit aktuell von Millionen Verhungernden dank Corona (270 Mio Hunger-Tote befürchtet) – auch der Gefahr, dass mangels Verteilung von Hilfsmaßnahmen zur Malaria-Bekämpfung in Afrika ebenfalls weitere Millionen sterben.

Die Regierung hat verkackt; Ein interdisziplinärer Austausch zwischen Modellierern, Virologen, Immunologen und bevölkerungsbezogen arbeitenden Epidemiologen hätte aus unserer Sicht Politik und Gesellschaft astronomische Fehlrechnungen – mit ihren noch nicht absehbaren Folgen – ersparen können. Widerstand ist aufwändig. Eine Mehrheit der Bevölkerung praktiziert zwar vielfach lockere Verhältnisse. Bei der Feuerprobe an der Öffentlichkeit beim Einkaufen, Behördenbesuch, OPNV-Nutzung fordert der Staat Tribut – es überwiegt die Angst und man zeigt Maske. Ob es die Angst vor Infektion oder vor einer Geldstrafe und sozialen Folgen sei mal dahingestellt.

Wir mussten jedenfalls lernen, dass das Hinterfragen der offiziellen Linie „voll Nazi“ ist. Argumentieren mit Evidenz führt nicht weiter, im Gegenteil man hat den Eindruck, es verfestigt die Position (kognitive Dissonanz – es kann doch nicht alles umsonst gewesen sein!).

Die vorgetragenen Argumente, die vielseitig vorgebrachten Statistiken (s.o.) können die Mehrheit der Ängstlichen kaum überzeugen. Die Massenmedien geben auch keine Ruhe und haben ihre einseitige, lückenhafte Information und Manipulation der Bevölkerung weiter forciert. Kern der Botschaft ist: „Die Pandemie ist zu Ende, wenn wir einen Impfstoff haben“ und entsprechend behaupten das nun „alle“, nicht nur Bundeskanzlerin Merkel.

Das bedeutet, die Politik entscheidet, wann die Pandemie beginnt und endet – die Pandemie ist ein politisches Konstrukt. Wir müssen also weiter in vielen Aktionen klar machen, dass wir die besseren Argumente haben. Immer wieder müssen wir über die Widersprüche und den Unsinn in den Verordnungen und den Prognosen und dem Verlauf der Plandemie hinweisen. Da ist als nächstes Ziel eine große Demonstration in Berlin, Fest für Frieden und Freiheit, 29.8.2020und viele Aktionen zum Verhindern von Masken im Schulbetrieb.
Martin Schön

 

Textbasis Dieter Heudecker

Alle, die freiwillig mit Maske herumlaufen, bitte zum Angsttest. Auch all diejenigen, die ganz brav von all den Maßnahmen überzeugt sind – sie unwidersprochen und unreflektiert hinnehmen. Zum Drogentest bitte – wäre auch eine Idee. Angst ist wie eine Droge – naja – sie nimmt das Vertrauen ins Leben, sie ist das Fehlen von Liebe – mit zunehmendem Maße immer mehr.

Auch möglich wäre, bitte zum Traumatest anmelden.

Wir alle leben noch ein Stück in einer traumatisierten Gesellschaft. Kriege, Missbrauch, Schuld, Sexualfeindlichkeit, bescheuerteTabus, Zwangsmoral, Leistung statt Liebe…

Und jetzt kommt's. Wer sein eigenes Trauma nicht wahrhaben will und nicht wahrnehmen kann, und derer gibt es sehr sehr viele, also all die, die keinen Grund sehen, sich selbstkritisch zu begegnen, die die Schuld gerne beim anderen suchen, den einfachen Ego-weg gehen, dass alles bei Ihnen selber o. k. ist – und dass alles eher ohne Sinn – und Gott und das Leben ungerecht – das Geld und oberflächlicher Fun am wichtigsten – dass nur Leistung zählt, und dass evtl. Hass auf Menschen, denen vieles scheinbar zufällt, in ihnen steckt – also Menschen, die das Leben als sehr ungerecht ansehen. Naja – all die könnten eventuell Angst haben… traumatisiert sein. Gefangen, befangen in ihren einst selber verdrängten Verletzungen. Sie haben einst den eigenen innersten, kraftvollen Kern ein Stück verloren – sind sozusagen vom Weg zu sich gekommen worden und haben eine Fassade errichtet, die sie selber nicht ganz durchschauen.

Sie wollen jetzt gute Menschen sein, die solidarisch andere schützen, gleichzeitig aber die eigene, fühlende Freiheit des eigenen Denkens insoweit aufgegeben haben, dass sie zu funktionieren, eben zu überleben lernen mussten und gleichzeitig dankbar dafür waren und sind, von außen geführt zu werden, weil das das scheinbar Sicherste und Ungefährlichste war und ist.

Sich anzupassen bedeutet, keinen Ärger auf sich ziehen können. Ich bin doch so brav. Und es bedeutet auch, da wir dem eigenen Herzen einst zu misstrauen begonnen und uns selber nicht mehr gut spüren können – dieser Kernfrage des Lebens enthoben worden zu sein – was will ich wirklich, was tut mir gut, wo sind meine Grenzen, ich stehe zu mir.... All das ging ja in einem intensiven Dressurkurs des Müssens und der Lieblosigkeit einst verloren, ging unter, durfte nicht sein. Aus diesem Spiel gilt es, auszusteigen

Und so ist es ganz, ganz einfach.

Jeden Tag, jede Minute werde ich instruiert, werde ich gar gelobt, und ich soll auch nicht hinterfragen, denn alle, die hinterfragen, werden als Spinner, Rechtsradikale, Linke, Verschwörungstheoretiker gebrandmarkt, schlecht gemacht. Abschaum, Hinterfrager, das geht gar nicht, wenn es doch ums nackte Leben geht.

Und an dem Punkt wird nicht weitergedacht.

Ja – da haben die Hintermänner dieser Korona-Pandemie-Initiatoren ganze Arbeit geleistet.

Und die Hörigkeit dieser lenkbaren, stummen Masse ist das Ergebnis nach vielen vielen Jahren von Brot und Spielen, von Ablenkung durch Unwesentliches, durch Lügen und durch das gezielte Verschweigen der Wahrheit – alles wäre ganz anders, wenn alle die Fülle des Geschützfeuers, das über uns alle pausenlos hereinprasselt – wenn wir alle das in seiner ganzen, wohl durchdachten Vielfalt und Wirkung durchschauen würden…

Aber, das genau ist nie gewollt gewesen. Im Gegenteil. Und wer gegen die Vorgaben ist, der ist Außenseiter. Und das ziehen Menschen nicht durch, denen der Mut schon lange abtrainiert wurde. Eingeschüchterte, fast nicht mehr kritisch denkende Mitläufer in Massen – ihre eigene Versklavung als gut und richtig einzusehen und die das schon lange gelernt und auf sich genommen haben.

Eines ist klar.

Wer am Panikpunkt, am traumatisierten Angstpunkt berührt wird, der verweigert jegliche Berührung, jegliche kritische Auseinandersetzung – denn sein ganzes eigenes Weltbild würde entlarvt, eine perfekt von ihm selbst getarnte Angst und Not würde hochsteigen. Das hält keiner aus, wenn er eben nicht schon Jahre wieder und wieder sich offen damit konfrontiert hat.

Traumaarbeit geht nicht in einer Woche.

Das ist ein lebenslanger Prozess.

Oh Gott – so viel Selbstverleugnung.

Angepasste Opfer, Mitläufer die sich nicht selber durchschauen. Und die selbstbewussten Menschen, die mitdenken und zutiefst fühlend eigene kritische Gedanken äußern und die unfassbare Manipulation durch die Weltenlenker durchschauen, all diese machen ihnen Angst, denn sie haben sich all diese Denk- und Fühlfreiheit einst verboten, verbieten müssen.

Und sie sind dann als Opfer plötzlich mächtige, vernichtende Täter gegen die, die sie eben nicht ertragen können.

Die Umkehrung der Wahrheit ist perfekt.

Unverantwortlich sind plötzlich nicht die, die in ihrer völlig fehlenden Eigendrehung aus kleinkindhafter Angst Mitläufer des irren und perfiden Systems sind, sondern unverantwortlich sind plötzlich die, die angstfrei, aufrecht stehend, durchschauen – eben die seit Jahrhunderten mit Füßen getretene Menschlichkeit durchschauen und ihr wieder zu ihrer einzig gültigen Wahrheit verhelfen wollen.

Es klingt heroisch – doch genauso ist es.

Die Welt fährt gegen die Wand, wenn diese Menschen nicht mutig beginnen, zu erkennen – sich einzusetzen für ihr, für unser Ureigenstes – Mensch zu sein – ohne Angst – ohne Zwang – ohne Manipulation – es geht um alles. Um unser tiefstes Menschsein. Von Gott uns gegeben.

Und natürlich müssen einige vorausgehen, denn alle sind nicht zur Führung aus eigener Initiative geboren – das gilt es auch berücksichtigen.

Doch einen Menschen zu erreichen, der von seinem Trauma nichts weiß, ist auf die Schnelle völlig unmöglich. Dazu brauchen wir noch Geduld.... Bis auch sie beginnen, das böse Spiel mehr und mehr zu durchschauen..

Dieter Heudecker

 

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