Bürgeraktion um Corona in Bad Reichenhall - Tag der Freiheit - Querdenken

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1.8.20 - Rathausplatz Bad Reichenhall - 11:30 - Corona und Psyche - geht es uns gut?

 

Athi, Anmoderation 00
Martin 08:46
12 Uhr Läuten 24:06
Worte zur Veranstalt. 28:24
Matthias 29:27
Gaby 36:38
Athi / Stefan 44:27
Ferdinand 1:04:58
Fred 1:09:46
Martin & Chor  1:14.13
Athi 1:16:30


Wir haben aktuell eine Situation der globalen kognitiven Dissonanz - kurz: es ist das Phänomen, dass Menschen und Gruppen nach einer falschen Einschätzung der Realität die Evidenz, den Realitätsdruck nicht akzeptieren können – und selbst „mit Gewalt“ gegen sich und andere diese versuchen zu rechtfertigen.

Parallel zu einem an sich normal verlaufendender Erkältungswelle wurde der Hype einer Pandemie inszeniert. In den Medien wurde mit Millionen Toten gerechnet. Krankenhäuser in Deutschland sollten überfüllt sein, Zelte wurden errichtet. Es kam nicht so. Die Häufigkeitsverteilung der „Kranken mit Symptomen“ und die der Toten zeigte im Frühjahr einen Höhepunkt. Noch vor den Maßnahmen der Regierung senkten sich die Kurven der Kranken und Verstorbenen - aktuelle RKI-Daten.  Die Entwicklung stets neuer und immer wieder auch sich widersprechender Maßnahmen im Zusammenhang mit einem Lockdown motivierten viele Bürokraten in Regierungen und Ämtern zur Entwicklung mehr und weniger unsinniger Maßnahmen. Dies hat im einsichtigen Teil der Bevölkerung zur Erkenntnis geführt, dass das Infektionsgeschehen wohl nicht wirklich im Zusammenhang mit den einzelnen sehr untgeschiedlich praktizierten Maßnahmen zu tun haben kann. In einer Nachbetrachung findet diese Einschätzung immer mehr Anhänger: Der Lockdown was falsch.  Wir müssen uns ehrlich fragen, was der Lockdown gebracht hat. Peter Gaidzik, Leiter Institut Medizinrecht an der Uni Witten/Herdecke: „Wir wissen viel zu wenig über dieses Virus. Die Evidenz ist erschreckend gering. Die Studien, die es bislang zu diesem Thema gibt, sind methodisch angreifbar oder gelangen zu völlig gegensätzlichen Ergebnissen. Letztlich stochern alle mit einer ganz langen Stange im Nebel herum.“

Wir arbeiten ständig mit Plausibilitäten – um irgendwas zu tun und es zu begründen. Alles was uns irgendwie mit Infektionsbekämpfungen an Erfahrungsschatz in die Wiege gelegt wurde, wird verbrämt zur wisschenschaftlich gesicherten Behandlungsmethode. Wer widerspricht ist Staatsgefährder.

Dabei bleiben die Widersprüche der Bevölkerung nicht verborgen. Die Wandlungen von der Ablehnung bis zur gnadenlosen Durchsetzung einer Maskenpflicht fand offensichtlich nicht unter Abwägen gewandelter Einschätzungen der Wissenschaft statt. Da hat sich nichts geändert und die Politik hat förmlich Spass daran gefunden, die Maske als Allheilmittel durchzusetzen. Jetzt soll Maskenpflicht in den „Schulen kommen“ (REI-Tagblatt, 1.8.20, S. 1) – das ist falsch, sie soll beibehalten werden. Während das Mitglied im Expertengremium der bayerischen Staatsregierung Prof. Matthias Keller für eine differenzierte Behandlung von Grundschülern eintritt, will das Kulturministerium die rigide Politiik Söders durchsetzen.

Mit sinnlosen Zahlen Neu Infizierter = das sind nicht Kranke! werden wir von allen Medien verängstigt. Dazu Storytelling einzelner grauslicher Einzelfälle. Über den Rückgang der Zahl der täglich verstorbenen werden wir praktisch nicht informiert. Untersuchungen mit einem gewissen Potenzial für Aufklärung der Verhältnissen bleiben unveröffentlicht: Prospektive COVID-19 Kohorte München (KoCo19).

Es ist überwiegend nicht mehr die Angst vor dem Virus, was uns zum Maskentragen bewegt. Es ist die Angst vor Behörden, die die vorgeschriebene „Solidaritätsgeste“ notfalls mit einem Bußgeld durchsetzen.
Es ist die Angst von Geschäftsleuten vor den Kontrollbehörden und Blockwarten eines Staates, der im Frühjahr gezeigt hat, wie leicht er ihnen ihre Existenzgrundlage entziehen kann. Und es ist die Angst vor Politikern wie Markus Söder, der sich gerne mit seiner blau-weißen Maske zeigt – vor dem Gesichtsverlust.

Das unter normalen Umständen erkennbar irrwitzige, aber erfolgreich exekutierte Verbot, im Freien auf einer Bank zu sitzen, hat uns weichgekocht.

Wir halten unsere Kinder nun ein halbes Jahr an - das ist für viele jüngere der dominante Teil ihres bewussten Lebens - im Hinblick auf eine vermeintlich omnipotente Kontrollmacht fortdauernd an zu lügen, und machen es auch duckmäuserisch selbst vor:  im Raster einer allgegenwärtigen  richtliniengeilen Exekutive werden die natürlichsten Dinge, der alltägliche Umgang von uns Menschen, schuldhaft zum Schwerverbrechen, letztlich zum Mord, hochstilisiert! Und das geschieht begleitet durch das stündliche Verkünden bedrohlich aufgerechneter sinnloser Summen von Infizierten - mangels Quotierung und Relativierung eigentlich ganz ohne Evidenz für eine Bedrohungslage.

Was macht das mit unserer aller Psyche, welche Belastungen, grenzüberschreitenden Eskalationen,  und dauerhaften Erkrankungen ergeben sich daraus? Wie weit reicht unsere Resilienz?

„Bei einer Videokonferenz wird kein Oxytocin ausgeschüttet.“ ohne Berührung keine Aktivierung der Nervenfasern, ohne Ausschüttung keine Intensivierung der emotionalen Bindung. Der Freitag.

 

 

 

 

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