Bürgeraktion um Corona in Bad Reichenhall - Tag der Freiheit - Querdenken

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Demo Rathaus 

Im Mai 2020 begannen in Bad Reichenhall Kundgebungen am Rathausplatz unter der großen Überschrift "für eine freie Impfentscheidung".  Es ging dabei nicht darum, wie von einigen Seiten propagiert, grundsätzlich gegen zivilisatorischen Fortschritt zu protestieren - aber doch genauer zu prüfen, wo letztlich kommerzielle Interessen einiger weniger durch ein Mäntelchen von Gemeinwohl verdeckt werden sollen

Nachdem die Heimatzeitung hier vorwiegend gefährliche, verschwörerische Umtriebe im Umfeld von Neonazis idenfizierte bildete sich eine Tradition und harter Kern von Bürgern, worin sich alle vereinten, die der vorherrschenen Angst-und Panik-getriebenen Politik skeptisch gegenüber standen. Dass solche Aktionen allerdings auch zum Sprachrohr von extremen Ansichten werden können, ist nicht von der Hand zu weisen. Aber ich finde, eine Demokratie muss es aushalten, dass es mehr als eine Meinung gibt. 

Es ist wunderbar, wenn Leute, die verschiedene Ansichten haben, zusammenkommen und sich nicht auf ihre unterschiedlichen Meinungen konzentrieren, sondern auf das, was sie miteinander verbindet.

Paramahansa Yogananda

Die statistischen Antreiber, die Belege für die pandemische Situation, die exponentiellen Hochrechnungen von Todeszahlen und Klinikbelastungen als Begründung für die Relativierung und Aussetzung praktisch aller Freiheits- und Grundrechte erwiesen sich alsbald als falsch.  Geradezu trotzig veranstalteten die Medien und im Zugzwang auch die Poltik eine anhaltende Kampagne, wo es nicht mehr um die Kärung von Fragen und Diskurs ging, sondern um einen eigenartigen Vorrang von Gesundheit über allem anderen. Es wurden schreckliche und in ihrer Bedrohung täglich immer mehr ansteigende Szenarien durch sehr fragwürdige Tests und Testergebnisse propagiert und angeheizt. Deren Validität und auch deren Zuverlässigkeit in Frage zu stellen, war im Rahmen der allgemeinen gesellschaftlichen Isolierung und Separierung einigen exklusiven Zirkeln von Spinnern/Covidioten vorbehalten.

Politische Entscheidungen orientierten sich ausschließlich an der fürchterlichen Bedrohung durch Corona, eine Risikoeinschätzung über Gefährdungsquoten und der Vergleich mit anderen Ursachen für Sterblichkeit fand angesichts der mit Intubation und Tod bedrohten Oma nicht mehr statt. Mehr und mehr wurde/wird deutlich, es geht gar nicht um Gesundheit, sondern um eine politische-gesellschaftliche Transformation - über deren Ursachen, Antreiber wir uns nicht im Klaren sind. Dabei ist zu berücksichtigen: Ist jeder Kriminalhauptkommissar im Tatort ein Verschwörungstheoretiker, weil er nach einem möglichen Motiv fragt? Natürlich nicht! Das ist verdammt nochmal sein Job. 

Vielleicht sollte man derartige Zuschreibungen besser unterlassen und einfach davon ausgehen, dass alle Bürger die Fakten kennen wollen und im Einzelfall nachfragen - ohne dass sich daraus sofort eine Ideologie konstruieren lässt. Wer nach einem Zusammenhang fragt, der tut erstmal nur genau das: Er fragt. Ohne dass hier irgendetwas vermutet oder gewittert wird, schon gar keine Verschwörung. Denn gerade, wenn es den vermuteten Zusammenhang gäbe, wäre dies ja eine schlüssige Erklärung, keine Verschwörung. Wir halten es jedenfalls bemerkenswert, dass selbst zaghafte Anfragen im Sinne, "wer profitiert" - die unter normalen Umständen als entscheidene Kategorie zu Beurteilung von Maßnahmen gültig waren, plötzlich mit dem Zauber der Verschwörung tabuisiert werden.

Es fällt auf, dass an sehr, sehr vielen Stellen die Gates-Stiftung seit vielen Jahren "nachhaltig" und geradezu pandemisch wirkt und gestaltet, aber nicht unter Beteiligung/Mitwirkung/Kontrolle der Öffentlichkeit. Wer kontrolliert die Verwendung der aktuell eingesammelten Milliarden? Dieser offensichtliche Sachverhalt und mögliche Konsequenzen darf/dürfen nicht mal mehr angedacht und keinesfalls in den Medien und Social-Media-Kanälen publiziert werden. 

Wir fragen wieder verstärkt, was hat eine Politik mit "Demokratie" zu tun, die sich zwar formal auf Wahlen berufen kann, aber während der Legislatur weitgehend fern vom Souverän regiert (s.u.). Wenn die Poltik wie hier bei Corona nur noch die Meinung von ausgewählten Experten zulässt und selbst kritische Anfragen in immer neuen Zensur-und Kontrollmaßnahmen unterdrückt, interpretieren wir das als Zeichen einer Systemkrise.

Immer mehr wird in der aktuellen Corona-Debatte deutlich, dass z.B. mit der fast Memen-mäßigen Verbindung im Sprech der Standardpolitiker und zugelassenen Wissenschaftlern "Maskentragen bis ein Impfstoff od. Medikament verfügbar ist" nicht das Wohl der Bürger und des Gemeinswesens im Vordergrund steht, sondern ein gewaltiges politisches und Geschäfts-Interesse. 

Wir verstehen uns in einem ganz großen globalen Trend als Bürger herausgefordert. Wir haben den Eindruck, die von uns gewählten Organe vertreten immer weniger unsere Interessen, sondern konzentrieren sich auf den Wohlstand von ganz wenigen. Dieser Eindruck wird bestätigt aufgrund jährlicher Statistiken, wonach sich trotz Null-Zinsen und Stagnation, das Vermögen der ganz Reichen sich jeweils in 5-7 Jahren verdoppelt. Auch andere Untersuchungen in USA und Deutschland machen deutlich, dass 90% der Entscheidungen unserer Parlamente die Interessen von nur 10% der Bevölkerung realisieren. 

Gerade auch in Deutschland, mit großer und Jahr für Jahr wachsenden Ungleichverteilung, wird mit massivem Propagandaaufwand ein Wohlstand für die Allgemeinheit propagiert, der sich mit vergleichenden Zahlen für Europa (Lebenserwartung, Renteneintritt, Rentenniveau, Vermögen, Einkünfte, soziale Quoten) schnell  widerlegen läßt. Die Politik veranstaltet lieber Coronawellen und Bekämpfungsaktionen, als dass sie sich auf Diskussionen darüber - z.B. auch nur einen solidarischen Ausgleich zw. offensichtlichen Profiteuren der Krise und den Leidtragenden einließe.

Wir veranstalteten während des Sommers und Herbst samstags um 11:30 am Rathausplatz in Bad Reichenhall Kundgebungen. Hier konnten Redner einfach ihre Meinung sagen, Erfahrungen berichten. Wir haben das hier weitgehend dokumentiert.

Mit der zweiten Welle wurden die Maßnahmen zur Kontaktbegrenzung im Oktober 2020  verschärft. Das Berchtsgadener Land wurde aufgrund fiktiver Daten (7-Tage-Inzidenz) zum Hotspot, die mit der klinischen Situation, was die Dramatik betrifft, nicht entfernt etwas zu tun haben. Das wurde von immer mehr Bürgern durchschaut, kommuniziert: Die Problematik der PCR-Tests, das Durchtesten v.a. der Prominenten bis zu einem negativen Ergebnis, die mit der Quarantäne verbundenen unsinnigen Maßregelungen, die unmenschliche Isolation der Alten und Kranken in ihren Institutionen ...

Der Protest ist jetzt im November 2020  nicht mehr auf 50-100 bekannten Covidioten im Landkreis beschränkt. Allenthalben standen Eltern auf, die sich mittlerweile Sorgen um die Schulbildung ihrer Kinder machen, Unternehmer aus der Gastro- und Touristikbranche und sehr viele in einer wirklichen Existenzkrise, Selbstständige Lehrer, Künstler ... kommen irgendwie zusammen.

Wir haben uns intern als aktive Gruppe trotz Kontaktsperren formiert, beobachten und unterstützen die Aktionen der nun wachgewordenen anderen Betroffenen und Initiativen, - überlegen auch, wie wir durch weitere Aktionen die Dynamik anfeuern können - um letztlich wieder unserem Grundgesetz Geltung zu verschaffen, aber auch die Verantwortlichen für dieses Desaster identfizieren und haftbar zu machen.


Martin Schön & Athanasios Stowasser

Etwas Hintergrund (Interview mit Martin und Athi vom 10..8.20)

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